Wer wir sind:
Wir sind gegen den Abstieg und wollen oben bleiben: mit dem VfB in der ersten Liga und dem Kopfbahnhof in dieser Stadt.
Als Offizieller Fanclub des VfB Stuttgart unterstützen wir nicht nur die Heim- und Auswärtsspiele des VfB, sondern auch ein basisdemokratisches,
aktives und gewaltfreies Vereins- und Stadtleben. In diesem Sinne wehren wir uns konsequent gegen sämtliche undemokratische Entscheidungen, die im Stadion,
in dieser Stadt und diesem Land durchgeprügelt werden.
Soll der Hundt doch bellen
Für uns gibt es keinen Fußball ohne Politik. Nicht, wenn in einem Stadion gespielt wird, das 1933 als Kampfbahn eröffnet wurde. Und schon gar nicht, wenn
der Vorstand aus Männern wie Erwin Staudt, der seit Juli 2010 im Beirat von Wolff & Müller sitzt, und Dieter Hundt besteht. Wir lehnen jede Form von Sexismus,
nationalistischer, rassistischer und undemokratischer Orientierung im Stadion ab.
Der Deutsche Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat die Regierung öffentlich dazu aufgerufen, die Proteste gegen Stuttgart 21 zu ignorieren. Zehntausende sind
friedlich auf die Straße gegangen, doch einen Dieter schert das nicht. Hart wie eine alte Stahlschraube verlangt er: "Standhaftigkeit, auch wenn Gegenwind aufkommt.
“ Was das die Menschen kostet, ist dem Mann egal: "Großprojekte haben es nun mal an sich, das Kosten im Lauf der Realisierung steigen, aber das kann kein Kriterium sein" sagt Hundt,
während der Haushalt der Stadt Stuttgart ein Defizit von 151,5 Millionen Euro aufweist und Föll, Schuster und Co ganz im Sinne von Stuttgart 21 Einsparungen von 75 Millionen Euro pro Jahr beschließen.
Gegen Kürzungen im Sport
Erhöht wird keine Gewerbesteuer wo kämen wir denn da hin mit Staudt und Hundt an der Spitze - sondern das StudiTicket fällt weg, 6,1 Millionen Euro werden beim Jugendamt gekürzt,
1,9 Millionen Euro im Kulturbereich und eine halbe Million pro Jahr im ohnehin seit Jahrzehnten unterfinanzierten Breitensport. Was der uns angeht? Khedira kommt vom TV Oeffingen und
wurde 1995 als Achtjähriger auf einem Turnier in Wernau für den VfB Stuttgart entdeckt. Tasçi fing beim SC Altbach an, Gomez spielte beim SV Unlingen, beim FV Saulgau und dem SSV Ulm,
Hinkel beim TSV Leutenbach. Neben einem gekürzten Sportetat müssen Vereine außerdem hinnehmen, dass sie in Zukunft 30 Prozent mehr zahlen, wenn sie eine Schulturnhalle anmieten.
Dabei bräuchte die Stadt nur aus Stuttgart 21 aussteigen, der Bahn das Gleisvorfeld zurückgeben und schon müsste diese 459 Millionen Euro überweisen.